Zum dritten Mal seit 2021 reist Bundeskanzler Olaf Scholz nach Afrika. In den nächsten drei Tagen ist es sein erklärtes Ziel, Wirtschaftsbeziehungen nach Ghana und Nigeria zu knüpfen.
Bei seinem ersten Stopp in Nigeria geht es konkret um den Ankauf von Erdgas, das laut Scholz von deutschen Unternehmen erwartet werde. Neben Erdgas, um das Scholz in der Vergangenheit auch im Senegal geworben hatte, soll es auch um Wasserstoff gehen, das Deutschland in Zukunft aus Nigeria beziehen soll. Auch um Sicherheit und Migration soll es gehen, gemeint ist die Blockierung von Fluchtrouten aus dem südlichen Afrika in Richtung Europa.
Nach Gesprächen in Nigeria will Scholz nach Ghana weiterreisen.
In beiden Ländern dürfte es auch um den Putsch im Niger im Juli gehen. Nigeria war eines der Vorreiter darin gewesen, eine Militärintervention gegen den Putsch vorzubereiten.
In der vergangenen Woche hatte die EU sich auf einen Sanktionsrahmen gegen den Niger geeinigt.
