Nachdem die aserbaidschanische Armee die Republik Arzach durch Angriffe zu einem Waffenstillstand zwang, der einer Kapitulation gleichkommt, fürchtet die Bevölkerung einen Völkermord an den 146.600 Einwohner:innen. Seit der Antike ist die Region armenisch geprägt, 99% der Bevölkerung sind Armenier:innen.
Aktuell laufen Gespräche über die Annexion durch Aserbaidschan, dessen Regierung die armenische Identität in Bergkarabach gänzlich leugnet. Der aserbaidschanische Präsident sagte gegenüber Erdogan: "Sie werden dort wahrscheinlich nie wieder atmen können. Die Arbeit ist erledigt."
Bei den Angriffen starben mindestens 200 Menschen, darunter vermutlich viele Zivilist:innen.
Die armenische Regierung behauptet auf eine mögliche Evakuierung vorbereitet zu sein. Dabei stünden jedoch nur 40.000 Plätze zur Verfügung.
Laut Berichten mangelt es in Bergkarabach an Essen und Strom, was die Situation der Bevölkerung durch die Ignoranz der Staaten aussichtslos macht.

