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Vorgetäuschte Straftat: AfD-Mitglied zündete eigenes Auto an

Anfang Februar brannte der PKW eines AfD-Mitglieds im mittelfränkischen Uffenheim vollständig aus. Täter waren dem 44-Jährigen schnell zur Hand: Die Antifa hätte das Auto angezündet. Der Landesverband Bayern der AfD ging an die Presse und verurteilte „den feigen Anschlag“. Rechte Medien sprachen in mittlerweile gelöschten Beiträgen gar von „linkem Terror“, der AfD-Funktionären entgegen schlage.

Wie sich nun aber herausstellte, kam der Brandstifter aus den eigenen Reihen. Die Polizei Mittelfranken teilte mit, dass die Handschrift des vermeintlichen Drohschreibens die des Autobesitzers glich. Das AfD-Mitglied gestand im Verhör auch mittlerweile seine Tat.

Statt einer Erstattung durch die Versicherung sieht sich der Mann nun mit einer Strafanzeige wegen „Vortäuschen einer Straftat“ und einem möglichen Ausschlussverfahren aus der AfD konfrontiert.