Laut einem Bericht der Vereinten Nationen (UN) zum Angriff der Rapid Support Forces (RSF) auf Al-Fasher sind mehrere Akte eines Völkermords gegen die Volksgruppen der Zaghawa und Fur belegt: „Genozidale Absicht ist die einzige vernünftige Schlussfolgerung“.
Der Bericht warf den Sudanese Armed Forces (SAF) indirekt vor, die Bevölkerung trotz „klarer Gefahr“ nicht geschützt zu haben.
In der Folge haben die UN, Sanktionen gegen vier Anführer der RSF erhoben. Unter ihnen der stellvertretende Kommandant Abdul Rahim Dagolo, Bruder von RSF-Führer Mohamed Hamdan Dagolo. Dieser soll nachweislich den Befehl gegeben haben, in Al-Fasher keine Gefangenen zu nehmen.
Im Norden Darfurs griffen die RSF die Stadt Mustariha unter Kontrolle der Milizen von Musa Hilal an, töteten mindestens 28 Zivilist:innen und zerstörten die Gesundheitsversorgung.
Die Kommunistische Partei des Sudan ruft derweil zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit dazu auf, zu einem Ende des Krieges beizutragen.