Das US-Verteidigungsministerium hat angekündigt, 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Zudem soll auch die seit 2024 geplante Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern nicht umgesetzt werden.
In den letzten Tagen hatte Trump dies bereits mit der Haltung der deutschen Regierung zum Krieg im Iran begründet. Ob der jetzige Abzug aber wirklich damit zusammenhängt, ist fraglich. Tatsächlich planen die USA schon seit Jahren, ihre militärische Präsenz in Europa zu reduzieren, um sich auf andere Weltregionen konzentrieren zu können. Dies ist auch ein Grund für die US-Forderung nach immer höheren Rüstungsausgaben in Europa gewesen.
Mitglieder der Bundesregierung erklärten Ähnliches und betonten, die enge Zusammenarbeit mit den USA stehe nicht zur Debatte und werde weitergeführt. Merz forderte in diesem Zusammenhang erneut, in Kriegspläne der USA miteinbezogen (externer Link) zu werden. Der jetzt angekündigte Abzug soll sechs bis zwölf Monate dauern.
