Über ein dutzend Staaten haben sich am Donnerstag beim World Economic Forum dem sogenannten "Friedensrat" unter Führung der USA angeschlossen.
Die USA waren im September 2025 ursprünglich von den Vereinten Nationen (UN) mit der Gründung eines "Friedensrates" zur Vermittlung zwischen Palästina und Israel beauftragt worden. Der von der Trump-Regierung nun initiierte Rat soll jedoch laut Gründungscharta global unter dem Ziel "pragmatisch in internationalen Konflikten zu vermitteln" wirken. Tatsächlich scheint das Ziel aber eine globale Allianz mit einer Art Tributsystem unter US-Führung zu sein. Nach 3 Jahren soll jedes Mitglied eine Milliarde US-Dollar für die Verlängerung der Mitgliedschaft bezahlen.
Die geographische Streuung der Gründungsmitglieder ist beachtlich. Darunter befinden sich Israel, Argentinien, Pakistan und Albanien. Frankreich, Großbritannien und Norwegen lehnten die Einladung öffentlich ab. Deutschland ist der Einladung nicht gefolgt.
