Die USA haben erneut ihre militärischen Drohungen gegenüber dem Iran bestärkt. Der US-Sondergesandte Wittkoff erklärte am Samstag, es gebe „Alternativen“ zu den aktuell laufenden Verhandlungen. Diese sollen am Donnerstag in Genf fortgesetzt werden, wie das Vermittlerland Oman am Montag bestätigte.
Derweil ist auch ein zweiter US-Flugzeugträger in der Region angekommen. Er soll sich derzeit bei Kreta aufhalten und könnte bis Donnerstag vor der israelischen Küste eintreffen. Mittlerweile haben die USA in der Region das größte Militärarsenal seit der Invasion im Irak 2003 in der Region zusammengezogen.
Bei den Verhandlungen geht es vordergründig um das Atomprogramm des Iran. Wittkoff erklärte, der Iran sei nur eine Woche davon entfernt, Material für einen Atombomber zu haben. Eine Behauptung, die schon letztes Jahr von US-Offiziellen als Kriegsgrund herangezogen wurde. Tatsächlich dürfte es aber darum gehen, den iranischen Einfluss in der Region allgemein zu brechen.