Nach knapp einem Monat des Irankrieges besteht große Unsicherheit über die Zahl der Toten und Verletzten im Iran. Verschiedene Organisationen kommen in ihren Untersuchungen derzeit zu teils massiven unterschieden.
Das internationale Rote Kreuz meldete heute, es seien insgesamt 1.900 Menschen getötet und über 20.000 verletzt worden. Die Menschenrechtsorganisation HRANA spricht derweil von 3.329 Toten, darunter knapp 1.500 Zivilist:innen sowie 1.200 Militärangehörigen. Die Organisation Hengaw wiederum spricht von insgesamt 6530 Toten, darunter lediglich 640 Zivilist:innen.
Dabei muss von einer großen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die Informationslage ist unter anderem aufgrund der anhaltenden Internetsperre seit Beginn des Krieges eingeschränkt.
Derweil nehmen Spekulationen über eine Bodeninvasion der USA zu. Auch wenn Trump weiter behauptet, Gespräche mit dem Iran zu führen, bereiten die USA wohl die Verlegung von tausenden weiteren Soldaten in die Region vor.