Am 13. und 14. Mai fand erstmals in Deutschland das UN-Peacekeeping-Ministerial statt. In Berlin versammelten (externer Link) sich dafür rund 800 Delegierte aus über 130 Staaten. Auswärtiges Amt und Verteidigungsministerium organisierten das Treffen.
Die Teilnehmer:innen diskutierten hinsichtlich "moderner Herausforderungen" über die Reformierung der UN-"Friedensmissionen". So soll digital / technologisch aufgerüstet werden und die Sicherheit der Blauhelm-Truppen verbessert werden. Auch die Mandate (externer Link) sollen "an die Realitäten angepasst werden". Deutschland betonte seine Bereitschaft, eine aktivere Rolle zu übernehmen.
Kriegsminister Pistorius bezeichnete das "Peacekeeping" der UN als "wirksam" und "__kostengünstig__ (externer Link)". Die weitere Finanzierung ist wegen fehlender Gelder aus den USA fraglich. Deutschland ist derzeit der viertgrößte (externer Link) Beitragszahler zu dem UN-Topf und an drei der aktuell elf Missionen (externer Link) beteiligt. Darüber hinaus stellt Deutschland Material und weiteres Personal zur Verfügung.
