Am Schwarzmeer in Bulgarien ist es zu massiven Überschwemmungen gekommen. Unterschiedliche Quellen berichten von mind. zwei bis zwölf Toten durch das Hochwasser. Flächendeckend ist der Strom ausgefallen, Häuser und Straßen sind überflutet, ganze Gebiete sind unzugänglich. In mehreren Städten riefen die Behörden den Notstand aus, Evakuierungsmaßnahmen und Suche nach Vermissten laufen an.
Während es im Südosten des Landes innerhalb von 24 Stunden mit durchschnittlich 400 Liter pro m² mehr regnete, als sonst in einem Monat üblich, sind die Regionen im Balkangebirge von großen Schneemengen betroffen. Auch dort kommt es zu Strom- und Wasserausfall und zum Erliegen des Verkehrs.
Nach dem extrem heißen Sommer mit bis zu 40 Grad, kann der trockene Boden viel zu wenig Wasser aufnehmen. Zugleich werden die heftigen Niederschläge durch ein überhitztes Schwarzmeer begünstigt, was als direkte Folge des Klimawandels gewertet werden kann und immer häufiger (externer Link) zu solchen Katastrophen führt.
