Tarifverhandlungen einigen sich auf 5,8 %

Tarifverhandlungen einigen sich auf 5,8 %

In den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder wurde eine Einigung zwischen ver.di, dem Beamtenbund dbb und den Ländern erreicht. In drei Schritten sollen 900.000 Beschäftigte insgesamt 5,8 % mehr Geld bekommen.

Der neue Tarifvertrag soll bis zum 31. Januar 2028 für alle Bundesländer außer Hessen gelten. Der erste Schritt ist eine Tariferhöhung um 2,8 %, jedoch mindestens 100 € monatlich, bis zum 1. April 2026. Im zweiten Schritt ist eine Anhebung um 2 % bis zum 1. März 2027 sowie um 1 % bis zum 1. Januar 2028 vorgesehen.

Zudem wurde vereinbart, die Ost- und Westregelungen der Arbeitsbedingungen beim Kündigungsschutz sowie bei der Verringerung der Arbeitszeit an Unikliniken anzugleichen. Auch wurden Zulagen für die Schichtarbeit vereinbart.

Die ursprüngliche Forderung von ver.di und dem dbb belief sich auf 7 % und mindestens 300 € im Monat innerhalb von einem Jahr. Die Verhandlungen haben im Dezember begonnen und wurden von Warnstreiks begleitet.