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Sudan: 2.000 Tote seit Eroberung von al-Fashir

28. Oktober 2025, 21:27 Uhr älter als 3 Monate

Bei Massakern in al-Fashir sind bis zum Dienstagabend über 2.000 Menschen von der RSF getötet worden (externer Link). Darunter Verwundete in einem Krankenhaus und Flüchtenden in der Wüste.

Schon Wochen vor der Einnahme hatten Tausende Zivilist:innen versucht, al-Fashir zu verlassen. In der Nachbarstadt Tawila befinden sich 400.000 Geflüchtete. Auch in anderen Landesteilen kam es zu Massakern. Darunter im zentralen Bundesstaat Nord-Kordofan, wo die RSF am Sonntag 47 Menschen hinrichtete.

Schätzungen zufolge wurden seit Kriegsausbruch über 150.000 Zivilisten getötet und 12 Millionen vertrieben. 650.000 Menschen sind vom Hungertod bedroht.

Nach der Revolution 2019 (externer Link) gegen den von westlichen Staaten getragenen (externer Link) Diktator al-Bashir gingen die SAF und RSF zunächst gemeinsam gegen die zivile Opposition (externer Link)vor. 2023 eskalierte ein Machtkampf, wobei beide Seiten von internationalen Partnern unterstützt wurden. Diese erhoffen sich strategische Stellungen (externer Link), wie den Port Sudan (externer Link), und Ressourcen (externer Link).

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