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Simbabwe macht Landreform teilweise rückgängig

30. Mai 2026, 21:13 Uhr älter als 3 Monate

In Simbabwe sollen 67 Ländereien an weiße, ausländische Farmer gegeben werden (externer Link). Dabei handelt sich um Staatsbürger aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Dänemark. Zusätzlich soll eine „Entschädigung“ von 146 Mio. Dollar gezahlt werden. Der Schritt folgt dem Druck des Internationalen Währungsfonds und anderer Kreditgeber.

Simbabwe hatte 1980 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft erlangt. Große Teile des Landes unterstanden weiterhin weißen, vor allem aus Europa stammenden Farmern. Eine Neuverteilung zugunsten einheimischer Bauern erfolgte im Jahr 2000 durch eine Landreform. Westliche Länder reagierten mit Sanktionen, weswegen u. a. der Zugang zum internationalen Banksystem für Simbabwe eingeschränkt wurde.

Bereits 2020 hatte Simbabwe 3,5 Milliarden Dollar „Entschädigungen“ gezahlt. Insgesamt sollen nun 400 weiße Farmer die Möglichkeit erhalten, die – ursprünglich während der Kolonialzeit gestohlenen – Ländereien zurückzukaufen.

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