Selbstentzündung von Aaron Bushnell vor zwei Jahren

Heute vor einem Jahr zündete sich der 25-jährige Aaron Bushnell vor der israelischen Botschaft in Washington D.C. selbst an. Mehrfach rief er dabei „Free Palestine“.

Als erste Reaktion richtete ein Sicherheitsmann des US-Secret Service seine Waffe auf ihn. Ein späterer Löschversuch der Polizei scheiterte. Bushnell verstarb im Krankenhaus. Kurz zuvor hatte er in einem Livestream erklärt: „Ich bin ein aktives Mitglied der US-Air Force und werde mich nicht länger an einem Völkermord beteiligen“.

Wenige Monate zuvor war bekannt geworden, dass die US-Luftwaffe „zielgerichtete Intelligenz“ für Luftangriffe und Artilleriewaffen an Israel schickt. Bis heute haben die USA ihre Unterstützung für Israel nicht reduziert, obwohl alleine seit Beginn der aktuellen „Waffenruhe“ über 600 Menschen in Gaza getötet worden sind.

In mehreren Städten wurden am Mittwoch Gedenkveranstaltungen für Bushnell abgehalten.

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