Die Gletscher in den Schweizer Alpen schmelzen immer schneller. Dies geht aus einem Bericht (externer Link) des schweizerischen Gletschermessnetzes GLAMOS und der Schweizer Kommission für Kryosphärenbeobachtung SCC hervor. Demnach ist allein seit 2021, also innerhalb von gerade einmal fünf Jahren, die Menge des Gletschereises um knapp 20 Prozent zurückgegangen.
Allein in diesem Jahr sei die Eismenge um mehr als 5 % zurückgegangen. Im Durchschnitt verloren dabei die Schweizer Gletscher zwischen 2,5 und 4 Meter an Dicke. Den Forschern zufolge werden die Gletscher dabei zunehmend instabil, da sie nicht nur dünner werden, sondern auch teilweise durch Wasserläufe von innen heraus schmelzen.
In den letzten 100 Jahren hat das Eisvolumen von Schweizer Gletschern um mehr als die Hälfte abgenommen. Das durch den Klimawandel schwindende Eis bedroht damit neben der Wasserversorgung auch die Stabilität von ganzen Bergmassiven, da diese teils durch Permafrost zusammengehalten wurden.

