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Razzia gegen Linke in vier Bundesländern

Derzeit laufen bundesweit Razzien gegen 17 Wohnungen und linke Orte. Zentrum der Razzien ist Berlin. Aber auch in Düsseldorf, Hamburg und Brandenburg finden Durchsuchungen statt.

Laut der Polizei richten sich die Razzien gegen eine anarchistische Gruppe, die mit einem Brandanschlag auf einen Strommast im September 2025 in Berlin-Johannisthal in Verbindung gebracht wird. Ziel der Aktion war einem mutmaßlichen Bekennerschreiben zufolge der Technologiepark Adlershof, an dem auch Unternehmen der Rüstungsindustrie angesiedelt sind. Rund 45.000 Haushalte waren damals teils für 60 Stunden ohne Strom.

Geleitet wird die Razzia von der sogenannten „Ermittlungsgruppe Spannung“ des LKA. Ein Vertreter der Gewerkschaft der Polizei kommentierte, „Linksextremismus“ sei ein „demokratiegefährdendes Krebsgeschwür, das sich durch unsere Gesellschaft frisst“. Schon kurz nach der Tat im September hatte die Berliner Innensenatorin „Linksextreme“ für die Tat verantwortlich gemacht.