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Opferzahlen in Spanien steigen auf fast 100 – Kritik an Regionalregierung

31. Oktober 2024, 14:01 Uhr älter als 3 Monate

Nach den heftigen Unwettern in Spanien ist im gesamten Land für drei Tage Staatstrauer ausgerufen worden. Die Opferzahl erhöhte sich bis zum Morgen auf 95. Bislang gibt es keine gesicherte Angabe darüber, wie viele Menschen noch vermisst werden. Schon jetzt handelt es sich bei dem Unwetter um eines der Schlimmsten in der jüngeren europäischen Geschichte.

Derweil wird gegenüber verschiedenen Stellen Kritik an dem Unwettermanagement laut. Demnach habe die Regionalregierung die Situation unterschätzt und zu spät eine Warnung herausgegeben, zu Hause zu bleiben. Auch viele Unternehmen hätten zu spät reagiert und Beschäftigte nicht früh genug nachhause geschickt. Im IKEA von Valencia hatten Kunden wie Beschäftigte, stundenlang festgesteckt, weil die Unternehmensleitung sich geweigert habe, sie früher gehen zu lassen.

Für die kommenden Tagen ist weiterer Regen in Südspanien vorausgesagt.

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