Eine Untersuchung von Greenpeace zeigt, dass Ölkonzerne allein in Deutschland seit Beginn des Irankriegs über 21 Millionen Euro Profit pro Tag zusätzlich machen. Insgesamt beläuft sich der Übergewinn damit seit Ende Februar auf über eine halbe Milliarde Euro.
Greenpeace widerlegt in der Studie, die Behauptung der Konzerne, es würden allein die Preisschwankungen am Ölmarkt weitergegeben. So seien die Bestände, die derzeit verkauft würden, noch vor dem Krieg eingekauft worden. In den letzten Tagen war zudem zu sehen, dass der Fall des Ölpreises um teils mehr als 10 % am Montag, sich eben nicht in den Preisen an den Tankstellen widerspiegelt.
Schon in den ersten Kriegstagen waren Vermutungen laut geworden, die Konzerne betrieben illegale Preisabsprachen. Die Bundesregierung hat weiter keine Maßnahmen gegen die Preiserhöhungen angekündigt. Greenpeace sowie andere fordern eine Übergewinnsteuer, wie es sie auch 2022 gab.