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Neuer Medienriese „Neue Pressegesellschaft“

10. Oktober 2026, 09:04 Uhr

In Südwestdeutschland schreitet die Monopolbildung im Zeitungsbereich weiter voran. Seit dem 1. Oktober gehören weitere Zeitungen, mit knapp 650.000 Abonent:innen zur „Neuen Pressegesellschaft“ (NPG). Schon 2025 hatte das Kartellamt grünes Licht gegeben, dass die NPG 82 % des Unternehmens „Südwestdeutsche Medienholding“ kauft (externer Link), die zahlreiche regionale Zeitungen verlegt.

Damit besitzt die NPG die meisten Tageszeitungen im Südwesten, sowie zwei Titel in Brandenburg und zählt fast 30 zusammen. So werden wöchentlich 2,5 Mio. Haushalte erreicht.

Mit der Übernahme erscheinen die Zeitungen künftig nicht nur im gleichen Layout mit weniger und gleichem Text, mehr Bildern und Werbungen. Zudem werden Redaktionsstrukturen aufgelöst und Autor:innen verlassen den Verlag. Die Chefetage kündigte an, bis zu 120 Kolleg:innen zu kündigen oder in die tarifungebundene „Neue Berliner Redaktionsgesellschaft“ zu schieben, wo es keinen Betriebsrat gibt. Dort werden die überregionalen Seiten entworfen.

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