Im Süden Syriens flammen seit zwei Tagen erneut heftige Kämpfe zwischen drusischen Kampfverbänden und der syrischen Regierung auf. Bei den Kämpfen südlich der Hauptstadt Damaskus soll es zu dutzenden Toten und Verletzten gekommen sein, genaue Zahlen sind zur Stunde noch nicht verfügbar.
Schon seit Dezember gibt es massive Spannungen zwischen drusischen Einheiten, die nach dem Sturz des Assad-Regimes offensiv Autonomie einfordern und der Zentralregierung, die dies ablehnt, sowie islamistischen Gruppen, die immer wieder zu Massakern an den Drusen aufriefen.
Gestern soll es eine Vereinbarung zwischen drusischen Führern und der neuen syrischen Regierung gegeben haben, um die Kämpfe zu stoppen. Allerdings hatten sich die islamistischen Gruppen nicht an die Befehle aus Damaskus gehalten, weshalb die Kämpfe weiter andauern.
Derweil droht auch Israel militärisch einzugreifen, sollten die Angriffe auf die drusischen Gebiete nicht enden. Erste Angriffe soll die IDF schon geflogen haben.
