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Neue Erkenntnisse zu Razzien in Nürnberg

Die Hausdurchsuchungen bei Antifaschist:innen am vergangenen Mittwoch sollen bald im Nürnberger Stadtrat Thema sein. In einer Stellungnahme wirft die Linkspartei die Frage auf, weswegen sich ein Großteil der Durchsuchungen gegen junge Frauen gerichtet hat.

Im Dezember hatten sich mehrere Frauen in Social Media-Videos unter dem Titel „Würgen als Waffe“ zu Wort gemeldet. Sie berichten, wie männliche Polizeibeamte bei den regelmäßig stattfindenden Demonstrationen gegen das faschistische „Team Menschenrechte“ gezielt Frauen an den Hals greifen und diese kurzzeitig würgen.

Die Hausdurchsuchungen folgen antifaschistischen Gegenprotesten im April 2025. Schon damals war es zu einem „martialischen und übergriffigen Polizeieinsatz“ gekommen, so die Stellungnahme weiter. Martialisch sollen die Einsatzkräfte auch bei den Razzien selbst vorgegangen sein. Neben Durchsuchungen bei Mitbewohner:innen wurde eine bettlägrige ältere Person von USK-Beamten isoliert und „bewacht“.