In Großrinderfeld im Main-Tauber-Kreis hat ein 83-Jähriger am Montag seine 77-jährige Ehefrau getötet. Nach Angaben der Polizei soll sich die Tat am Montagmorgen ereignet haben. Dabei verletzte der Mann die Frau so schwer, dass diese ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort starb sie am Dienstagfrüh.
Der Mann wurde noch am Montag festgenommen und in U-Haft genommen. Der genauere Tatablauf sowie Hintergründe sind derzeit nicht bekannt.
Vier Tage zuvor hatte es in dem 60 Kilometer entfernten Bad Rappenau einen weiteren mutmaßlichen Femizid gegeben (externer Link).
Als Femizide werden Tötungen von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Oft versuchen Täter, dadurch patriarchale Kontroll- und Besitzansprüche über Frauen durchzusetzen. Femizide werden meist von (früheren) romantischen bzw. sexuellen Partnern oder Familienmitgliedern verübt.
