Der als „Maschseemörder“ bekannt gewordener A. K. wurde nach 12 Jahren Ende Mai aus der Haft entlassen (externer Link). Wenig später veröffentlichte Videos zeigen, wie der frühere NS-Rapper mit der Tat prahlt und Werbung für ein selbstgeschriebenes Buch macht.
Im Oktober 2012 ermordete und missbrauchte er Andrea B. (externer Link), die er mutmaßlich als Prostituierte bezahlt hatte. Die Leiche der 44 Jahre alten Frau versenkte er im Maschsee. Ein Auslöser für den Femizid war, dass sich Andrea B. über seine rechte Gesinnung amüsiert und Scherze über Hitler gemacht haben soll.
Bereits 2011 hatte K. gegenüber einem Bekannten Mordfantasien geäußert, welcher sich auch an die Polizei wandte. Für den Mord wurde K. wegen psychischer Probleme und Drogeneinfluss als nicht voll schuldfähig befunden und erhielt eine vergleichsweise sehr milde Strafe.
Medienberichten zufolge hat K. bis heute keine Reue gezeigt. Stattdessen versucht er Profit aus dem Femizid zu schlagen und hat ein Fundraising gestartet.
