Seit nun fast neun Jahren herrscht Krieg im Jemen, bei dem laut Schätzungen mehr als 400.000
Menschen ihr Leben verloren haben. Es ist ein Stellvertreterkrieg, in dem sich die Huthi-Miliz, unterstützt vom Iran und Katar, einem Militärbündnis, angeführt von Saudi-Arabien, gegenüber steht.
Es gab letztes Jahr bereits Waffenstillstandsverhandlungen, welche jedoch gescheitert sind.
Nachdem es in Peking zwischen dem Iran und Saudi-Arabien Annährungsgespräche gab, kam vor wenigen
Tagen eine Delegation aus Saudi-Arabien mit Vertretern der Huthi-Miliz zusammen. Dies birgt
Hoffnung für eine Entspannung in dem vom Krieg gebeuteltem Land.
Im Zuge der neuen diplomatischen Beziehungen, soll ebenfalls morgen ein Gefangenenaustausch zwischen Saudi-Arabien und der Huthi stattfinden, bei dem es um rund 900 Gefangene geht.
