Mindestens vier K.O.-Tropfen-Angriffe auf Frauen bei Fastnachtsfeiern in Mainz
Der erste Vorfall wurde über einen Social-Media-Post der Karnevalsgesellschaft Schwarzen Husaren bekannt. Laut dem Post wurden am Donnerstagabend zwei Frauen im Feldlager der Schwarzen Husaren K.O.-Tropfen verabreicht. Der Rettungsdienst musste gerufen werden.
Zudem gab der erste Vorsitzende der Schwarzen Husaren bekannt, dass, nachdem sie eine Warnung an andere Garden und Vereine ausgesprochen hatte, weitere Vorfälle bekannt wurden. Bei einem weiteren Fastnachtsball in Mainz soll es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen sein.
Am Freitagabend kam es ebenfalls auf den Mainzer Domplätzen zu mindestens zwei K.O.-Tropfen-Angriffen auf Frauen. Dabei soll eine 18-Jährige in Ohnmacht gefallen sein.
K.O.-Tropfen sind schwer nachweisbare Substanzen, die von Tätern z.B. in Getränke gemischt werden, um meist Vergewaltigungen und sexualisierte Gewalt auszuüben. K.O.-Tropfen können bei Überdosierung oder Mischkonsum zum Tod führen.