Die Mieten für Studierende befinden sich mit durchschnittlich 512 € monatlich für ein WG-Zimmer auf dem Rekordhoch. Damit sind die Mieten im Vergleich zum Vorjahr um 4 % gestiegen.
Die Zahlen wurden vom Moses Mendelssohn Instituts zum Beginn des Sommersemesters erhoben. Bereits zu Beginn des vergangenen Semesters waren die Mieten für Studierende erstmals durchschnittlich über 500 € angestiegen.
In der Analyse wurden alle 89 Hochschulen in Deutschland mit mehr als 5.000 Student:innen aufgenommen. Als Kooperationspartner der Analyse erklärte das Protal WG-Gesucht, dass sich die Wohnungsuche immer mehr zu einem „Wettlauf“ wird.
Bei der Analyse wird zudem ein Ost-West-Gefälle deutlich, während in Sachsen-Anhalt ein Zimmer 358 € kostet, zahlen Studierende im Durchschnitt in Hamburg oder Berlin 650 € im Monat.
Brauckmann vom Moses-Mendelssohn-Institut fordert angesichts der hohen Wohnkosten eine Anhebung der BaföG-Wohnkostenpauschale, die aktuell bei 380 € liegt.