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ME/CFS: Neue Erkenntnisse zu Gehirnveränderungen

Eine neue Studie liefert erstmals einen direkten Nachweis, dass bei der Erkrankung ME/CFS tatsächlich eine Entzündung des Gehirns vorliegt. Im Rahmen von „Yu et al. 2026 Human Brain Mapping“ waren die Gehirne von 67 erkrankten Menschen mit ebenso vielen Kontrollpersonen verglichen worden.

Durch eine empfindliche MRT-Methode konnten mehrere Auffälligkeiten in der weißen Substanz des Gehirns festgestellt werden. Diese verbindet mehrere Hirnregionen miteinander. Solche physischen Veränderungen können psychische Symptome zur Folge haben und verstärken.

Anlässlich des „Long Covid Awareness Day“ nahmen am Sonntag etwa tausend Menschen an einer Demonstration vor dem österreichischen Parlament teil. Sie forderten neben besser finanzierter Forschung vor allem, dass ME/CFS als Krankheit ernst genommen wird. Die Pensionsversicherungsanstalt begutachtet Betroffene weiterhin mehrheitlich als arbeitsfähig.

In Deutschland sind circa 650.000 Menschen an ME/CFS erkrankt.