Seit Anfang des Jahres wurden 711 diskriminierende Gesetzesentwürfe auf Bundesstaaten-Ebene in den USA eingebracht. Acht wurden bisher angenommen, 23 abgelehnt. Beobachter sehen darin den vorläufigen Höhepunkt einer jahrelangen Kampagne.
Derweil erreichten dokumentierte Angriffe gegen LGBT-Personen 2025 einen Höchststand von 1042 (2024: 984), wobei von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen ist.
Von der aktuellen Lage besonders betroffen sind einer repräsentativen Studie zufolge trans und nichtbinäre Personen: 84% berichten von mentalen Problemen. Etwa die Hälfte der Befragten berichtete von persönlichen Schikanen und direkter Diskriminierung durch die Trump-Regierung.
Eine Hochrechnung auf Basis dieser Umfrage schätzt, dass über 400.000 trans Personen seit Trumps Amtsantritt in einen sichereren Bundestaat umgezogen seien könnten. Einer bereits vor einem Jahr veröffentlichten Studie zufolge planten 80% der Befragten, ihre trans Identität zu verbergen.