Am Pfingstwochenende baute sich über Westeuropa und Teilen Mitteleuropas ein ungewöhnlich starkes und stabiles Hochdruckgebiet auf, auch „Hitzekuppel“ genannt. Gerade in Frankreich und England wurden zahlreiche Temperaturrekorde für Mai aufgestellt.
Eine Hitzekuppel zeichnet sich durch mehrtägige, stabile, trockene Hitze aus, die mehrere Kilometer nach oben ragt. Der Himmel ist wolkenlos und es gibt kaum Wind.
Klimaexpert:innen sehen in der Pfingst-Kuppel einen Ausdruck des Klimawandels. So seien die Höchstwerte besonders extrem gewesen und hätten über einen langen Zeitraum angehalten. Im Großraum London wurden so Temperaturrekorde um mehrere Grad übertroffen.
Zwar sei nicht jede einzelne Hitzewelle klimawandelbedingt, solche besonderen Wetterlagen würden aber heute deutlich heißer ausfallen als zuvor. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Zahl (externer Link) der Hitzetoten im Vergleich zu den 90ern in Europa bereits verdoppelt. Die Hitze soll noch bis zum Wochenende anhalten.
