Hunderte Menschen haben gestern Abend das Gelände der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien gestürmt. Zuvor protestierten 3000 Menschen in Belem, um auf die Zerstörung des Regenwaldes aufmerksam zu machen. Die Protestierenden fordern zudem, dass große Vermögen besteuert werden, um Klimaschutzmaßnahmen zu finanzieren und den Schutz indigener Gebiete vor weiterer Zerstörung.
Auf Videos ist zu sehen, wie Securitys der UN versuchen, die Protestierenden aus dem Eingangsbereich der Halle zu drängen und das Gelände mit Tischen zu verbarrikadieren. Anschließend wurde das gesamte Gelände der Konferenz evakuiert.
Dutzende indigene Gemeinschaften wie das Volk der Tupinambá protestieren (externer Link) gegen die COP30, die in Belem direkt an der Mündung des Amazonas stattfindet. Trotz etlicher Absichtserklärungen und Versprechen entstanden aus den letzten 29 COPs keine wirksamen Maßnahmen (externer Link) zur Verringerung von CO₂-Ausstoß oder zum Schutz der Regenwälder.
