Die GLS-Bank hat offenbar die Konten verschiedener linker Organisationen und Parteien sowie assoziierter Privatpersonen gekündigt.
Betroffen sind mitunter der gesamte Parteivorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Bezogen wurde sich bei der Kündigung auf die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel zur Kündigung ohne Angabe von Gründen. Die DKP sieht einen Zusammenhang zu einer Spendenkampagne für Kuba, die der Kündigung vorausging.
Auch dem Anarchist black cross Dresden (abcd) kündigte (externer Link) die Bank Mitte November fristlos die Konten. Auch hier verwies die Bank auf die Kündigung aus "triftigem Grund". Es stellte sich heraus, dass von der Kündigung nicht nur der Verein, sondern auch assoziierte Privatpersonen betroffen sind.
Auch die Ethikbank sowie die ING hätten eine Kontoeröffnung auf Anfrage des Vereins und der genannten Privatperson verweigert. Abcd sieht in diesem sogenannten "Debanking" (externer Link) einen Angriff auf linke Infrastruktur in Deutschland.
