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Femizide in Österreich: „Kränkung“ als Motiv

22. Mai 2026, 13:02 Uhr älter als 3 Monate

In Österreich wurden am Mittwoch gleich zwei mutmaßliche Femizide bekannt. In Niederösterreich fanden am 14. Mai Eltern ihre Tochter tot in ihrer Wohnung vor. Die 27-Jährige wurde mit drei Schüssen in den Kopf getötet.

Den mutmaßlichen Täter hatte sie über Facebook kennengelernt und getroffen. Nach eigenen Angaben hätte sich der Mann danach gekränkt gefühlt (externer Link), was den Sportschützen dazu veranlasste, die Frau in ihrer Wohnung aufzusuchen und mit seiner legal erworbenen Waffe zu erschießen.

In der Steiermark tötete außerdem ein 64-jähriger Mann am Sonntag mutmaßlich seine 59-jährige Ehefrau mit einem Gewehr. Der Mann soll Verletzungen durch einen Suizidversuch aufgewiesen haben und befindet sich momentan im Krankenhaus.

Als Femizide werden Tötungen von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Oft versuchen Täter, dadurch patriarchale Kontroll- und Besitzansprüche über Frauen durchzusetzen. Sie werden meist von (Ex-)Partnern verübt.

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