Bei einem Anschlag (externer Link) auf eine Kundgebung der durch Ruanda gesteuerten M23-Miliz sind mindestens 11 Menschen ums Leben gekommen und 65 weitere verletzt.
Als der Anführer der M23, Nangaa, mit Anwohnern in der Stadt Bukavu zusammentraf, ereigneten sich zwei Detonationen. Die Stadt Bukava wurde Ende Februar durch die Miliz eingenommen.
Daraufhin beschuldigten sich die M23-Miliz und die kongolesische Regierung gegenseitig, den Anschlag verübt zu haben. Während der kongolesische Präsident den Anschlag als "heimtückischen Terrorakt" bezeichnete, verwies der Anführer der M23 darauf, dass die benutzten Waffen Ähnlichkeiten mit denen der burundischen Armee aufzeigen, welche an der Seite der Regierung Kongos kämpft.
In den letzten Wochen hatte die M23 zunächst Goma, die Provinzhauptstadt von Nord-Kivu, eingenommen und darauf Bukavu. Bei den Kämpfen um die rohstoffreiche Region kamen bereits tausende Menschen ums Leben, im Osten des Kongos gibt es ein großes Vorkommen an seltenen Erden.
