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Erdoğan droht mit Einmarsch in Nordostsyrien

7. Januar 2025, 15:00 Uhr älter als 3 Monate

Nach einer Kabinettssitzung in Ankara hat der türkische Staatspräsident Erdoğan gestern mit einem Einmarsch in die Autonomieregion Nord- und Ostsyrien gedroht. Parallel zu der Drohung laufen seit letzter Woche Vorgespräche zwischen einer DEM-Delegation und türkischen Parteien für einen möglichen Dialogprozess zur Lösung der kurdischen Frage.

Erdoğan erklärte gestern, dass man den „Terror“ in Nordostsyrien nicht mehr weiter hinnehmen würde und bezog sich dabei auf die Demokratischen Kräfte Syrien (SDF). Er betonte weiter, dass man nicht zulassen werde, dass Syrien „zerfällt“ und man „eines Nachts“ kommen könnte.

Die Türkei ist bereits 2016, 2019 und in den letzten Wochen mit ihrer dschihadistischen Proxy-Truppe „Syrische Nationalarmee“ (SNA) in die Region einmarschiert und besetzte weite Teile. Gegen die SNA führen die SDF seit zwei Wochen eine Gegenoffensive zur Befreiung besetzter Gebiete, insbesondere in Minbic, durch.

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