Der Plan der Bundesregierung, im Zuge der Energiewende auf Gasstrom zu setzen, verursacht Mehrkosten in Milliardenhöhe. Dies hat eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft ergeben. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, ehemalige Geschäftsführerin der Eon-Tochter Westenergie, setzt trotz massiver Kritik weiterhin auf fossile Brennstoffe. Dafür ist der Ausbau von Gaskraftwerken geplant.
Laut der Analyse liegen die tatsächlichen Kosten für Gasstrom bei 67 Cent pro Kilowattstunde. Die Kosten für Solar- oder Windstrom sind hingegen mit 10 Cent deutlich geringer. Ebenfalls wird vor versteckten Milliardenkosten durch Subventionen für Gasspeicher und LNG-Terminals, Steuerbefreiungen und die folgenden Klimaschäden gewarnt.
Der Wirtschaftsrat der CDU forderte heute, mit dem aktuell verbotenen Fracking zu beginnen. Fracking ist extrem umweltschädlich und führt durch verwendete Chemikalien bspw. zur Verunreinigung von Grundwasser.