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Dritter großflächiger ÖPNV-Streik

Vergangenen Donnerstag begann der dritte großflächige Arbeitskampf im ÖPNV in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen-Anhalt. Ver.di hatte im Zuge der laufenden Tarifrunde zu dem Streik aufgerufen.

Gerade in NRW stocken die Verhandlungen. Daher hat NRW Ver.di bis einschließlich Montag zum Streik aufgerufen. Ab Dienstag beginnt die dreitägige Verhandlungsrunde, bei welcher Ver.di die wöchentliche Arbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich reduzieren möchte. Zudem soll die Ruhezeit zwischen den Schichten verlängert und der Sonntagszuschlag erhöht werden.

In München wurde bereits am Donnerstag gestreikt. Auch in Hamburg haben am Samstag die lokalen Verkehrsbetriebe gestreikt. In Sachsen-Anhalt geht in weiten Teilen der Streik bis Sonntagabend, in einigen Landkreisen soll der Streik bei Busunternehmen hingegen am Montag fortgeführt werden.

In Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Hessen ist es bereits zu Einigungen gekommen.