Diskussion um Social-Media-Verbot für Kinder

Nachdem bereits die SPD und die Grünen einen Vorstoß für ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige gemacht haben, stimmte nun auch die CDU auf ihrem Parteitag für ein Verbot für Jugendliche. Zudem befeuern einige CDU-Politiker eine Debatte über eine Klarnamenpflicht im Internet.

Das Social-Media-Verbot soll Jugendliche demnach vor Suchtverhalten, sowie schädlichen Inhalten schützen. Jugend- und Digitalverbände sehen in dem Verbot keine nachhaltige Lösung der Probleme. Neben dem Verbot bis 14 soll der Zugang zu den Plattformen bis 16 nur eingeschränkt möglich sein. Vorbild hierbei ist Australien. Dort ist es seit Dezember nötig, Identität und Alter durch Ausweisdokumente zu bestätigen. Allerdings zeigt sich bereits, dass Jugendliche Wege finden, den Ausschluss zu umgehen.

Eine Identitätsprüfung auf den Plattformen wäre der erste Schritt hin zu einer Klarnamenpflicht, die Merz letzte Woche forderte. Diese würde ein Ende der Anonymität im Internet bedeuten.