Deutsche-Bank-Mitarbeiterin nach Bedenken zu Epstein entlassen

Die Deutsche Bank hat 2018 eine Mitarbeiterin entlassen, nachdem sie Bedenken hinsichtlich verdächtiger Bankaktivitäten um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und Jared Kushner äußerte. Dies wurde durch die veröffentlichten Epstein-Files bekannt.

Die Anti-Geldwäsche-Beauftragte arbeitet bis 2018 für die Bank in Florida. 2015 äußerte sie Bedenken hinsichtlich mehrerer Überweisungen von Epstein an junge Frauen. Ebenfalls wurde sie ermahnt, nachdem sie sich kritisch dazu äußerte, dass über hundert Personen, die „politisch vernetzt seien“ von Prüfungen ausgenommen wurden.

Zudem berichtete die Mitarbeiterin von „wahnsinnigen“ Kryptowährungstransaktionen zwischen Kushners Unternehmen und einem russischen Kunden. Sie erklärt, noch nie so hohe Geldflüsse gesehen zu haben.

Ab 2013 gestattete die Deutsche Bank Epstein, über 40 Konten zu eröffnen, nachdem er bereits 2008 wegen sexueller Kontaktaufnahme mit Minderjährigen verurteilt worden war.