Die israelische Armee setzt auch im Westjordanland ihre Angriffe auf Journalist:innen fort. Am vergangenen Freitag wurden Mitarbeiter des Auslandssenders Deutsche Welle (DW) angegriffen.
In einer Erklärung des Senders heißt es: "Ein DW-Team wurde am Dienstag bei Dreharbeiten in Ramallah vom israelischen Militär mit Waffen bedroht und gezielt mit Tränengas beschossen." Das DW-Team soll eigenen Angaben zufolge vor Ort gewesen sein, um Angriffe auf Medienschaffende zu dokumentieren.
Das Team wollte einen lokalen Journalisten auf einer Demonstration begleiten, als sie von einer Razzia in Ramallah mitbekamen. Daraufhin machten sich die Reporter auf den Weg zur Razzia, bei der sie angegriffen wurden.
Bereits im Juli sollen israelische Siedler zwei Mitarbeiter der DW mit Steinen beworfen (externer Link) haben. Währenddessen sollen in Gaza nach Angaben der palästinensischen Journalistengewerkschaft seit Oktober 2023 mehr als 240 Journalist:innen getötet worden sein.
