CIA wusste von Nord-Stream-Anschlagsplänen
Der US-Geheimdienst CIA wusste von den Anschlagsplänen auf die Ostsee-Pipeline Nord Stream. Nach Recherchen des Spiegel trafen sich Agenten sogar mehrfach mit den späteren Attentätern.
Erst später habe die CIA signalisiert, den Plan nicht unterstützen zu können. Allerdings gab der US-Geheimdienst die Informationen erst an deutsche Behörden weiter, als diese schon vom niederländischen Geheimdienst gewarnt worden waren.
Der Plan sei schließlich vom ukrainischen Armeechef abgesegnet worden und wurde wohl von einer Einheit des ukrainischen Geheimdienstes durchgeführt, die schon lange mit der CIA zusammenarbeitet.
Der Anschlag im September 2022 zerstörte drei der vier Röhren. Die Pipeline war über Jahre ein strategisches Projekt Deutschlands gewesen, auch um sich von der Abhängigkeit der USA zu lösen. Die USA hatten sich schon lange gegen die Pipeline gestellt. US-Präsident Biden sagte, es werde „kein Nord Stream 2 mehr geben“, sollte Russland die Ukraine angreifen.