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Arbeitgeber höhlen Streikrecht in Krankenhäusern weiter aus

In den Tarifkämpfen von Beschäftigten von Vivantes-Tochterunternehmen in Berlin versuchen die Arbeitgeber, das Streikrecht weiter einzuschränken.

Aktuell laufen Verhandlungen, damit die Beschäftigen in den Mutterkonzern und damit in den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TvÖD) zu kommen. Die Beschäftigten fordern 100% TvÖD und gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, sowie eine betriebliche Altersvorsorge.

Die Gewerkschaft Ver.di spricht von einer „Zwei-Klassen-Belegschaft“, die durch die Auslagerung von nichtmedizinischen Beschäftigten in Tochterunternehmen geschaffen wurde. 

Gleichzeitig gehen die Klinikleitungen massiv gerichtlich gegen Arbeitskämpfe vor. Verhandelte Notdienstvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten werden aktuell missbraucht, um die Beschäftigten zu einer höheren Besetzung als im Normalbetrieb zu zwingen. Das hat bei Vivantes zu einem faktischen Streikverbot von Reinigungspersonal geführt.