Am Freitag sind ab 7:30 Uhr vier Schulen in Hamburg blockiert worden. An der Max-Brauer-Schule, dem Gymnasium Altona, dem Gymnasium Allee und der Stadtteilschule Altona versperrten Schüler:innen den Zugang, um den Schulbetrieb aufzuhalten. Damit wollen sie gegen Krieg und Militarisierung streiken.
Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort. Die Blockaden wurden nach rund zwei Stunden beendet. Auch an etwa 30 weiteren Schulen in Hamburg kam es zu Kundgebungen und Demonstrationen. Protestierende schlossen sich anschließend zu einem Protestzug zusammen.
Der Protest der Schüler:innen knüpft an die anhaltenden internationalen Jugendproteste an und richtet sich gegen die bundesweite Militarisierung sowie Kürzungen im Bildungswesen.
Die Stadt Hamburg hat für die kommenden Jahre Einsparungen in der Bildung angekündigt, obwohl der Haushalt der Stadt auf einem Rekordhoch ist. Es drohen Streichungen von Studienplätzen, Bildungsangeboten und unterstützenden Leistungen wie Schulbegleitung. Es sollen zudem Lehrstellen abgebaut und bis Ende 2028 keine neuen Lehrkräfte eingestellt werden.


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