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Cum-Ex-Verfahren gegen Vorstand der Deutschen Börse eingestellt

3. Oktober 2026, 16:29 Uhr

Das Verfahren wegen mutmaßlicher Beteiligung am Cum-Ex-Steuerbetrug gegen Thomas Book, Vorstandsmitglied der Deutschen Börse, ist im September eingestellt (externer Link) worden. Laut der Staatsanwaltschaft habe es keine Anhaltspunkte für strafbare Handlungen gegeben.

Bislang wurde nur ein Bruchteil der durch die Betrüge erbeuteten ca. 40 Mrd. Euro (externer Link) wieder zurückgefordert. Derweil sind laut dem Legal Tribune Online (externer Link) weiter Cum-Ex-Verfahren teils massiv unterbesetzt. So ist bei der Staatsanwaltschaft Hamburg eine einzige Staatsanwältin für einen Komplex mit 26 Beschuldigten, 14 Umzugskartons mit Akten und 600 Millionen Dateien zuständig.

Ein in einem anderen Verfahren zu einer Haftstrafe verurteilter Steueranwalt wurde nun zum Haftantritt (externer Link) geladen. Allerdings wird er, obwohl ihm der Richter "hohe kriminelle Energie" bescheinigte, diese wohl in einer auf offenen Vollzug spezialisierten Haftanstalt verbüßen, in die bereits andere Finanzkriminelle geschickt wurden.

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