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VW kündigt 10 von 13 Tarifverträgen

1. Oktober 2026, 09:03 Uhr

Wie heute bekannt wurde, hat der VW-Konzern 10 der 13 mit der Gewerkschaft IG Metall geschlossenen Tarifverträge zum Jahresende gekündigt. Betroffen ist auch der sogenannte „Manteltarifvertrag“, der grundlegende Fragen wie Arbeitszeit, Krankmeldungen und Kündigungsbedingungen festlegt.

Niedersachsens IG-Metall-Chef Gröger bezeichnete die Kündigungen als „schamlosen Versuch, in die Geldbeutel der Beschäftigten greifen zu wollen“. Mit den Kündigungen stehen bis Jahresende neue Verhandlungen zwischen VW und Gewerkschaften an. Betriebsrätin Calavvo sprach von einer zu erwartenden „heftigen Auseinandersetzung“.

Laut dem VW-Konzern seien die Kündigungen notwendig, um den „Zukunftsplan 2030“ umzusetzen. Mit diesem soll das Unternehmen noch profitabler gemacht werden. Zehntausende Stellen sollen dafür gestrichen werden, auch Werksschließungen sind Teil des Plans. Nach Zahlen des (externer Link)Surplus (externer Link)-Magazins (externer Link) schüttete VW allein seit 2021 etwa 30 Milliarden Euro an Aktionäre aus.

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