Mercedes-Benz-Chef Källenius erklärte, mit dem Konzern in die Rüstungsbranche einsteigen zu wollen, sofern dieser wirtschaftlich rentabel sei. Die Rüstung könne eine „wachsende Nische“ des Konzerns werden.
Seit März wird im VW-Werk Osnabrück der Bau von Militärfahrzeugen geprüft. Nun rückt eine Kooperation (externer Link) mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems näher. Laut Insidern liegt mittlerweile eine schriftliche Vereinbarung vor, bis zum Jahresende ein Joint Venture zu gründen. Geplant ist die Produktion von Spezialfahrzeugen für Raketentransport- und Abschuss. Die Fahrzeuge sollen in Osnabrück gebaut werden, während die Waffenteile aus Israel kommen.
Auch die US-Regierung will laut Berichten Autobauer wie Ford stärker in die Rüstung einbinden. Aufgrund sich leerender Munitionslager in der Ukraine und im Krieg gegen den Iran sollen deren Mitarbeiter:innen und Produktionskapazitäten wohl vor allem in der Munitionsproduktion eingesetzt werden.
