Am Sonntag wurde im Westerwald (externer Link) die Leiche einer Frau entdeckt, die mutmaßlich von ihrem Ehemann mit einem Hammer getötet wurde. Der 69-jährige Ehemann, von dem sie getrennt lebte, soll danach mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren sein und befindet sich aktuell im Krankenhaus. In seinem Auto wurde ein blutiger Hammer gefunden.
In Pirmasens (externer Link) griff einen Tag darauf ein 43-Jähriger Mann seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung mutmaßlich mit einem Messer an. Die 53-Jährige verblutete durch die Verletzungen.
Am Dienstag wurde im hessischen Hanau (externer Link) eine tote Frau auf einem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus mit schweren Stichverletzungen aufgefunden. Im Verdacht steht ein 23-jähriger Mann, der sich selbst bei der Polizei meldete.
Als Femizide werden Tötungen von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Oft versuchen Täter, dadurch patriarchale Kontroll- und Besitzansprüche über Frauen durchzusetzen. Sie werden meist von (Ex-)Partnern verübt.
