Der französische Präsident Macron hat im Rahmen des „Africa Forward Summit“ am Sonntag elf Wirtschaftsabkommen unterzeichnet (externer Link). Sie folgen Verteidigungsabkommen zur Stationierung von 800 französischen Soldaten in Kenia.
Der Gipfel, dem 30 afrikanische Staats- und Regierungschefs beiwohnen, ist das erste von Frankreich initiierte Treffen dieser Art, das in einem englischsprachigen Land stattfindet. Ein klares Signal nach Frankreichs erzwungenen Militär- und Wirtschaftsabzügen aus seinen ehemaligen Kolonien in der Sahelzone. Der Gipfel gilt als Test, ob sich Frankreichs „Kurswechsel“ auf dem afrikanischen Kontinent stabilisiert.
Parallel organisierte ein linkes Bündnis in Nairobi einen Konter-Gipfel (PASAI (externer Link)). Die Aktivist:innen warnen vor einer weiteren „imperialistischen Militärpräsenz“ in Ostafrika und sehen (externer Link) in den französischen Annäherungen an englischsprachige afrikanische Länder wirtschaftliches Profitstreben, getarnt als Innovation oder Finanzpartnerschaft.
