Am Dienstag hat der US-Konzern KoBolt Metals den Abbau von Lithium auf einer Fläche von 30.000 Quadratkilometern im Ostkongo angekündigt. (externer Link) Das u. a. von Jeff Bezos und Bill Gates finanzierte Unternehmen folgt damit der US-Strategie zur Sicherung kritischer Mineralien, die 2025 durch mehrere Verträge bestätigt wurde.
Am selben Tag kündigte (externer Link) der französische Konzern TotalEnergies die Förderung von Kohlenwasserstoff vor der Küste des Landes an. QatarEnergy und das kongolesische Staatsunternehmen sind mit je 15% beteiligt.
Der Osten des Landes gilt als weltweit wichtigster Kobalt-Produzent und ist Afrikas größter Kupfer-Lieferant. Den neueren Lithium-Abbau hatte das chinesische Unternehmen Zijin 2023 begonnen.
Die resultierenden Konflikte haben aktuellen Berichten zufolge zur Vertreibung von über 2,4 Millionen Menschen geführt. (externer Link)
Am Wochenende gab es in der Küstenstadt Moanda Proteste (externer Link) gegen die Ressourcenausbeutung und die einhergehende Umweltverschmutzung.
