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DR Kongo: Kämpfe um weltgrößte Coltanmine

6. März 2026, 18:43 Uhr älter als 3 Monate

In der weltweit größten Coltanmine in Rubaya im Osten der DR Kongo sind am Donnerstag Regierungsangaben zufolge 200 Menschen bei einem Einsturz ums Leben gekommen. Zuvor hatten sich die Kämpfe rund um die Mine intensiviert. Ob der Einsturz mit den Kämpfen zusammenhängt, ist derzeit unklar.

Seit einer Woche greift die kongolesische Armee Stellungen der von Ruanda unterstützten M23-Miliz in der Provinz Nord-Kivu mit Drohnen und Bodentruppen an. Diese reagierten ihrerseits mit Drohnenangriffen. Erst am Montag wurde der Kisangani Bangoka International Airport mit Drohnen angegriffen.

Das Coltan aus der Mine ist für die Herstellung von Smartphones und Computern essenziell. Seit 2024 steht die Mine unter Kontrolle der M23-Miliz. Diese finanziert sich mit dem Schmuggel von Ressourcen nach Ruanda.

Im Januar war es in der Region bei einem Mineneinsturz zu hunderten Toten gekommen. Laut Menschenrechtsorganisationen sollen zehntausende Kinder in den Minen des Kongo arbeiten.

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