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WM verschärft Lebensbedingungen in Mexiko

6. März 2026, 15:34 Uhr älter als 3 Monate

In weniger als 100 Tagen soll in Mexiko, den USA und Kanada die Männer-Fußball-WM ausgetragen werden. Schon jetzt verschärfen die Vorbereitungen die Lebensbedingungen, gerade in Mexiko. Aktuellen Erhebungen zufolge (externer Link) werden in Mexiko-Stadt alle 48 Stunden drei Wohnungen dem regulären Mietmarkt entzogen und in Touristenunterkünfte umgewandelt.

Neben der wachsenden Obdachlosigkeit nimmt auch die Wasserknappheit zu. Schon öfter kam es deshalb in Mexiko-Stadt, einer der größten Metropolen der Welt, aber auch bundesweit zu Protesten. In der Nähe der Stadion-Baustellen für die WM wurden zudem bereits mehrfach Leichen von Verschwundenen gefunden.

Auch die Militäroperation gegen das CJNG-Kartell im Bundesstaat Jalisco Ende Februar steht im Kontext der WM. Inwiefern solche Aktionen über einen symbolischen Wert hinausgehen, wird bezweifelt. Die Kartelle sind meist tief mit der staatlichen Verwaltung und transnationalen Konzernen verbunden (externer Link) – u. a. in Jalisco auch mit deutschen.

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